Betriebsanleitungen - Trocal-Schwimmbadfolien
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Mit Trocal Dichtungsbahnen WBV und WBVP werden Architekten und Bauherren Materialien an die Hand gegeben, welche Ihnen ermoglichen, Schwimmbecken preisgunstig und schnell auszukleiden. Es spielt hierbei keine Rolle, ob es sich um private Bader im Haus und Garten oder um offentliche Frei- und Hallenbader handelt. Trocal Dichtungsbahnen WBV und WBVP haben sich fur Neubauten sowie Renovierungsma©¬nahmen seit langem bewahrt. Therapeutisch bzw. medizinisch genutzte Bader sowie Wellenbader bedurfen einer gesonderten Anfrage bzw. Freigabe. Die speziellen Eigenschaften der Trocal Dichtungsbahnen WBV und WBVP ermoglichen u. a. kostensparende bauliche Ma©¬nahmen, die nur bei einer lose verlegten, elastischen Auskleidung realisierbar sind, z.B. werden Bauwerksfugen oder evtl. entstandene Rissbildungen in der Konstruktion problemlos uberbruckt. Die schnelle Verarbeitung und sofortige Benutzbarkeit sind weitere, nicht zu unterschatzende, Vorzuge. Eine uber 20jahrige Erfahrung und eine ausgereifte Technik stehen den Planern, Bauherren und Verlegern mit dieser technischen Verlegeanleitung zur Verfugung. 2. Gultigkeitsbereich Diese Produktinformation mit Verlegeanleitung gilt fur das Abdichten von Schwimmbecken mit verstarkten Kunststoff-Dichtungsbahnen aus PVC-P mit der Warenbezeichnung Trocal WBV und WBVP. Dabei kann es sich sowohl um Hallenbader als auch um Freibader handeln. Die Beckenkonstruktion besteht aus massiver Bausubstanz wie z. B. Beton, Stahlbeton oder Mauerwerk. Diese Verlegeanleitung gilt nicht fur Thermalbader und Wellenbader. Die Angaben beruhen auf unseren Kenntnissen und Erfahrungen zur Zeit der Drucklegung. Anderungen bleiben vorbehalten. Produktanwender mussen die jeweils neueste Ausgabe benutzen, die bei uns angefordert werden kann. Es gelten unsere jeweiligen allgemeinen Geschaftsbedingungen. Seite 4WBV/WBVP 03/04 3. Eigenschaften Trocal Dichtungsbahnen WBV und WBVP wurden gezielt fur die Belange des Schwimmbadbaus entwickelt. Sie erfullen die Stoffnorm DIN 16734. Trocal Dichtungsbahnen WBV bestehen aus flexibel eingestelltem Polyvinylchlorid (PVC-P) und sind mit einer Gewebeeinlage versehen. Trocal Dichtungsbahnen WBVP sind zusatzlich rutschhemmend durch eine oberseitige Pyramidenpragung. Trocal Dichtungsbahnen WBV und WBVP gewahrleisten dauerhaft 3.1 Physikalische Eigenschaften und sicher die primare Aufgabe der Badabdichtung. Trocal Dichtungsbahnen WBV und WBVP zeigen eine gute Optik; durch au©¬ere Einflusse konnen Farbveranderungen im Verlauf der Nutzung auftreten. Eine Funktionsbeeintrachtigung der Abdichtung ist dabei nicht zu erwarten. Trocal Dichtungsbahnen WBV und WBVP durfen nicht mit Bitumen in Kontakt kommen oder verarbeitet werden. Der Kontakt mit anderen Kunststoffen ist zu vermeiden. Die max. Wassertemperatur darf + 30¡ÆC nicht auf Dauer uberschreiten. Prufungen nach Anforderungen nach Richtwerte Richtwerte DIN 16726 DIN 16734 Trocal WBV 1,5 Trocal WBVP 1,5 Allgemeine Beschaffenheit frei von Blasen, Rissen und Lunkern erfullt erfullt Hochstzugkraft/Reissfestigkeit ¡Ã 800 N/50 mm2 ¡Ã 1100 N/50 mm2 ¡Ã 1100 N/50 mm2 in Langs- und Querrichtung Hochstzugkraft/Reissdehnung ¡Ã 10 % ¡Ã 16 % ¡Ã 16 % in Langs- und Querrichtung Verhalten der Fugenaht Abriss au©¬erhalb erfullt erfullt beim Scherversuch der Fugenaht Verhalten beim Perforationsversuch dicht bei Fallhohe 300 mm dicht bei Fallhohe 750 mm dicht bei Fallhohe 750 mm Ma©¬anderung in Langs- und ¡Â 1 % ¡Â 0,5 % ¡Â 0,5 % Querrichtung nach Warmlagerung Beschaffenheit nach Warmlagerung keine Blasenbildung erfullt erfullt Verhalten beim Falzen in der Kalte keine Risse bei -20¡Æ C erfullt erfullt Wasserdampf- ¡Â 30.000 20.000 20.000 Diffusionswiderstandszahl Wurzelfestigkeit kein Durchwachsen erfullt erfullt Seite 5WBV/WBVP 03/04 3.2 Weitere Eigenschaften Trocal Dichtungsbahnen WBV und WBVP sind alterungsbestandig und unempfindlich gegen Wasserzusatze und Reinigungsmittel in normaler Konzentration bei kontinuierlichem Betrieb und Wasserpflege. Uberdosierungen von Wasserpflegemitteln und unsachgema©¬e Anwendung von Reinigern konnen die Auskleidung, Farbe und Flexibilitat des Materials schadigen. 3.3 Abmessungen Lieferform Dichtungsbahn Trocal WBV Trocal WBV und WBVP = Dichtungsbahnen aus PVC-P mit Verstarkung aus Hochfest-Gewebe (z. B. TREVIRA) sowie Oberflache mit Pyramidenpragung. Sika Trocal WBVP Bahnen sollten nur in unter Wasser liegenden Bereichen zur Erhohung der Rutschfestigkeit verlegt werden. Seite 6WBV/WBVP 03/04 Farbe Nenn-Dicke Rollenlange Rollenbreite Verpackungseinheit Gewicht Kartonpalette beige 1,5 mm 25,00 m 1,65 m 8 Rollen = 330 qm 1,947 kg/qm beige 1,5 mm 25,00 m 2,05 m 8 Rollen = 410 qm 1,947 kg/qm grun 1,5 mm 25,00 m 1,65 m 8 Rollen = 330 qm 1,947 kg/qm grun 1,5 mm 25,00 m 2,05 m 8 Rollen = 410 qm 1,947 kg/qm adriablau 1,5 mm 25,00 m 1,65 m 8 Rollen = 330 qm 1,947 kg/qm adriablau 1,5 mm 25,00 m 2,05 m 8 Rollen = 410 qm 1,947 kg/qm hellblau 1,5 mm 25,00 m 1,65 m 8 Rollen = 330 qm 1,947 kg/qm hellblau 1,5 mm 25,00 m 2,05 m 8 Rollen = 410 qm 1,947 kg/qm wei©¬ 1,5 mm 25,00 m 1,65 m 8 Rollen = 330 qm 1,947 kg/qm wei©¬ 1,5 mm 25,00 m 2,05 m 8 Rollen = 410 qm 1,947 kg/qm Lieferform Dichtungsbahn Trocal WBVP * Einzelabnahme moglich Lieferform Sika Trocal Verbundblech WB * Andere Farben auf Anfrage Lieferform Tauchstreifen Farbe Nenn-Dicke Rollenlange Rollenbreite Verpackungseinheit Gewicht Kartonpalette* beige 1,5 mm 10,00 m 1,65 m 15 Rollen = 247,50 qm 1,944 kg/qm grun 1,5 mm 10,00 m 1,65 m 15 Rollen = 247,50 qm 1,944 kg/qm adriablau 1,5 mm 10,00 m 1,65 m 15 Rollen = 247,50 qm 1,944 kg/qm hellblau 1,5 mm 10,00 m 1,65 m 15 Rollen = 247,50 qm 1,944 kg/qm wei©¬ 1,5 mm 10,00 m 1,65 m 15 Rollen = 247,50 qm 1,944 kg/qm Seite 7WBV/WBVP 03/04 Artikel Kaschierung Ma©¬e in m Verpackungseinheit Gewicht Tafeln adriablau (5098)* 2,00 x 1,00 30 Tafeln = 60 qm 5,750 kg/qm Artikel Farbe Abmessungen Lange Gewicht Streifen schwarz 250 x 1,00 mm 50 m 0,306 kg/lfm 4. Bauliche Voraussetzungen 4.1 Verlegeflachen Die Verlegeflachen konnen aus Beton oder verputztem Mauerwerk, mindestens Mortelgruppe II, bestehen. Sie mussen glatt und ausreichend gehartet sein. Kiesnester, Schalungsgrate, Drahtenden oder dergleichen sind zu beseitigen. Bewehrungseisen o. a. mussen eine Betonuberdeckung von > 2 cm haben. Die Flachen konnen einseitig gekrummt sein; allseitig gekrummte Flachen sind nicht zu empfehlen. Risse in den Bauwerksflachen, die breiter als 0,5 mm sind, mussen vor Beginn der Abdichtungsarbeiten ausgespachtelt werden. Unmittelbar vor jeder Verlegung mussen die Flachen abschnittsweise mit Haarbesen abgekehrt und von losen Partikeln sauber gereinigt werden. Gegebenenfalls sind Staubsauger zu verwenden. 4.2 Grundwasser Liegt das Becken im Bereich von Stau- oder Grundwasser, so muss verhindert werden, dass sich hydrostatischer Druck zwischen Beckenkonstruktion und Innenabdichtung aufbauen kann. Dies kann erreicht werden durch Drainagen oder Au©¬enabdichtungen. 4.3 Umgange Bei Schwimmhallen sind Umgange wie Feuchtraume gegen Durchsickern von Oberflachenwasser abzudichten. Der geglattete Unterboden soll Gefalle zu den Ablaufen haben. Die Abdichtung wird an die Bodenentwasserung angeschlossen. An den umlaufenden Wanden ist die Abdichtung mindestens 15 cm uber Oberkante fertigen Fu©¬boden hochzufuhren und wasserdicht zu verwahren. Die eigentliche Schwimmbeckenauskleidung wird an die umlaufende Bodenabdichtung angeschlossen. Der geglattete Unterboden soll Gefalle zu den Ablaufen haben. Die Abdichtung wird an die Bodenentwasserung angeschlossen. An den umlaufenden Wanden ist die Abdichtung mindestens 15 cm uber Oberkante fertigen Fu©¬boden hochzufuhren und wasserdicht zu verwahren. Die eigentliche Schwimmbeckenauskleidung kann an die umlaufende Bodenabdichtung angeschlossen werden. 4.4 Rohbeckenablauf Ein Rohbeckenablauf soll an der tiefsten Stelle des Beckens vorhanden sein. Dieser Ablauf hat die Aufgabe, eventuell anfallendes Kondensat zwischen Beckenauskleidung (Dichtungsbahn) und Konstruktion abzuleiten. Der Rohbeckenablauf kann gleichzeitig nach entsprechender Vorrichtung eine Kontrollfunktion auf Dichtigkeit der Auskleidung darstellen. 4.5 Anstriche Alte Anstriche, vor allem Chlorkautschukfarben, sind durch mindestens eine Lage lose verlegtes Schutzvlies abzudecken oder durch Sandstrahlen, Flammstrahlen, Abbursten oder ahnliches restlos zu entfernen. Verwendet werden kann ein Schutzvlies Trocal P, mit 300 g/m2 Flachengewicht. Eine Klebung der Schutzvliese ist nur mit einem geeignetem Kleber auf Acrylat- oder Dispersionsbasis, auch punktweise, moglich. Das Trocal Schutzvlies P muss unter den Formteilen der Fixierung liegen. 4.6 Polsterung/Trittfreundlichkeit Als Polsterung und/oder Trittfreundlichkeit kann Trocal Schutzvlies P von mindestens 3 mm Dicke mit 300 g/m2 Flachengewicht eingesetzt werden. Trocal Schutzvlies P hat polsternde, aber keine glattende Wirkung, es wird je nach Dicke stumpf gesto©¬en oder uberlappt. Uberlappungen und Sto©¬e konnen sich bedingt durch den spateren Wasserdruck abzeichnen. Alle Vliese mussen vor der Verlegung der Dichtungsbahn desinfiziert werden. Seite 8WBV/WBVP 03/04 5. Auskleidung des Beckens 5.1 Allgemeine Hinweise und Abdichtungsaufbau Das Betreten der Arbeitsflache durch andere Handwerker oder sonstige Personen wahrend und nach der Verlegung ist zu verhindern. Au©¬erdem besteht grundsatzlich Rauchverbot, wenn mit THF gearbeitet wird. Trocal Dichtungsbahnen WBV und WBVP werden lose und unverklebt verlegt. In Kehlen und Ecken werden sie mechanisch befestigt. Um Verletzungen der Abdichtung am Boden wahrend der Arbeit zu vermeiden, werden die Dichtungsbahnen zuerst auf den Wanden verlegt. Die Verbindung der Dichtungsbahnen untereinander erfolgt durch Warmgasschwei©¬en. Insbesondere sind hier die Sicherheitsma©¬nahmen zu beachten. Neben dem Warmgasschwei©¬en kann auch alternativ das Quellschwei©¬en mit THF Anwendung finden. Uberma©¬iger Verbrauch beim Verschwei©¬en, Spritzer und ausgelaufenes THF schadigen die Bahn nicht, erzeugen aber helle Stellen auf der Auskleidung. Nach dem Schwei©¬en werden alle Nahte durch Reissnadelprufung oder Vakuumprufung kontrolliert. Alle Nahte und Sto©¬e erhalten eine zusatzliche Absicherung mit gleichfarbiger Sika Trocal PVCLosung . Die Auskleidung mit Trocal Dichtungsbahnen darf nur bei Temperaturen von uber + 5¡Æ C und auf trockenem Untergrund erfolgen. Vor Beginn jeder Auskleidung ist die Unterkonstruktion grundsatzlich zu desinfizieren. Weiterhin sind die Flachen je nach Arbeitsfortgang abschnittsweise besenrein abzukehren (Haarbesen). Mortelreste, Steinchen oder dergleichen zeichnen sich unter der elastischen Dichtungsbahn ab und konnen so spater zu mechanischen Verletzungen fuhren. Die einzelnen Arbeitsvorgange sind, um unnotige Verletzungen und Schadigungen bereits verlegter Dichtungsbahnen weitgehend zu vermeiden, in einer bestimmten zeitlichen Reihenfolge auszufuhren, welche in den folgenden Abschnitten beschrieben sind. 5.2 Fixierungen Die mechanische Befestigung der Auskleidung im Becken erfolgt mit Formteilen bzw. Winkeln aus beschichtetem Trocal Verbundblech WB. In allen Becken werden die oberen waagerechten Formteile und die senkrechten Winkel zuerst befestigt. Bei Renovierungsarbeiten dient die Auskleidung einer eventuellen Uberlaufrinne mit Trocal Verbundblech als obere Randbefestigung. Bei neuen Anlagen mit z. B. keramischen Rinnen oder dergleichen erfolgt die obere Befestigung an Kantenwinkeln mit Anschlussmoglichkeiten fur eine Feuchtraumisolierung. Die Verbundblech-Formteile werden je nach baulichen Erfordernissen mit einer Schlagschere zugeschnitten und auf der Kantenbank gefertigt. Die Befestigung erfolgt mit Spreiznieten, Durchmesser 5 mm, Lange mindestens 16,5 mm, die Lange ist gegebenenfalls von den baulichen Verhaltnissen abhangig. Die Abstande der Nieten sollen gleichma©¬ig sein und 15 cm nicht uberschreiten. Um ein gutes Anliegen der Winkelschenkel am Bauwerk zu erzielen, sind die Abkantungen fur Kehlwinkel mit 95¡Æ, bei Kanten mit 85¡Æ vorzunehmen. Die unteren Winkel (Beckenboden, Standstufen) werden beim Vorspannen gebraucht und spater am Becken befestigt. Seite 9WBV/WBVP 03/04 5.3 Verlegung Nachdem alle Formteile aus Trocal Verbundblech WB bis auf die unteren waagerechten Kehlwinkel montiert sind, wird mit der Auskleidung im Wandbereich begonnen. Trocal Dichtungsbahnen WBV und WBVP konnen je nach Beckentiefe horizontal oder vertikal verlegt werden. Ausfuhrung: - Dichtungsbahnen auf Lange bzw. Tiefe roh zuschneiden, ausrichten und am oberen Beckenrand auf das Formteil bzw. den Rand der Rinnenauskleidung aus Trocal Verbundblech, nach Schnurschlag, aufschwei©¬en. - Bei vertikaler Verlegung die Bahnen von unten nach oben miteinander verschwei©¬en. - Die untere Kante der Auskleidung, je nach Tiefe und Neigung des Beckens sowie unter Berucksichtigung der erforderlichen Vorspannung, bei 1,5 mm dicken Dichtungsbahnen je nach Beckentiefe 1 - 1,5 cm, zuzuglich 1 cm von der Kehle aus gemessen anzeichnen, mit Schnurschlag markieren und abschneiden. Die unteren Kehlwinkel fur die Bodenbefestigung werden wie folgt an die Dichtungsbahn angeschwei©¬t: - Winkel mittels Holz so unterlegen, dass eine Spannhohe von 1 bzw. 1,5 cm erzielt wird. - Den vertikalen Schenkel hinter die Dichtungsbahn schieben und anschwei©¬en. Danach werden die Holzunterlagen entfernt. Die Vorspannung wird mit einem Spannbrett (Holzbohle z. B. ca. 1 m lang, 30 cm breit und ca. 4 cm dick) durch zwei Mann vorgenommen. - Spannbrett mit der schmalen Seite (30 cm) rechtwinklig zur Wand auf den horizontalen Winkelschenkel legen und fest in die Ecke drucken. - Dicht an der Wand auf das Spannbrett stellen und durch Eigengewicht die Dichtungsbahn nach unten ziehen. - Spreiznieten rechts und links des Spannbrettes so in die Wand einsetzen, dass sie unten nicht mehr als 3 cm von der Winkelecke entfernt liegen. - Das Verspannen erfolgt jeweils in Abstanden von 60 cm (3x20). Nach dem Verspannen werden die horizontalen Winkelschenkel mit Spreiznieten im Boden verankert. Anschlie©¬end wird die Auskleidung mit dem senkrechten Eckwinkel aus Verbundblech unter seitlicher Straffung der Bahnen verschwei©¬t. Bauteile, die im Wandbereich die Abdichtung durchdringen (Zu-/ Ablaufe, Skimmer, Scheinwerfer oder dergleichen) werden an die Auskleidung wasserdicht angeschlossen. Dabei sind die Verarbeitungsrichtlinien der jeweiligen Hersteller der Einbauteile genau zu beachten. Senkrechte Ecken werden mit einem 16,5 cm breiten Streifen Dichtungsbahn abgedeckt und vollflachig bis direkt in die Winkelecke mit der Auskleidung verschwei©¬t. 5.3.1 Verlegen am Boden mit Vorspannung Zum Vorspannen der Dichtungsbahnen am Boden sind ebenfalls zwei Personen erforderlich. Ausfuhrung: Lange der Dichtungsbahnen unter Berucksichtigung der vorgegebenen Vorspannung abmessen, mit Schnurschlag markieren und abschneiden. - Die erste Bahn parallel zur Langsseite ausrichten. In den Kehlen ist die Dichtungsbahn 10 cm hochzufuhren, damit die Kehlblechfixierungen uberdeckt und abgedichtet werden. Anschlie©¬end ist die Dichtungsbahn an einer Kopfseite an das Kehlblech anzuschwei©¬en. - Die folgenden Dichtungsbahnen sind mit 5 cm Nahtuberdeckung auszurichten und an der vorbeschriebenen Kopfseite anzuschwei©¬en. - Sind die Dichtungsbahnen im Bodenbereich planeben ausgelegt und wie vor beschrieben kopfseitig fixiert, so sind ca. 1 m von der gegenuberliegenden Kopfseite rechtwinklig zum Bahnenverlauf an den Nahtuberdeckungen Markierungen mit Bleistift vorzunehmen. Seite 10WBV/WBVP 03/04 - Zur Vorspannung der Bodenabdichtung ist die erste Bahn ca. 1 m zuruck aufzurollen und durch ziehen zu straffen. Diese Vorspannung muss durch Auflast aufrecht erhalten bleiben, bis das zuruckgerollte Bahnenende wieder aufgerollt und im Kehlbereich verschwei©¬t ist. Die Auflast kann erzielt werden durch gefullte Sandsacke oder einfacher, durch Personen, die sich auf die Dichtungsbahn stellen. - Bei den folgenden Bahnen ist wie zuvor beschrieben zu verfahren. Es ist darauf zu achten, dass die Markierungsstriche nach dem Vorspannen deckungsgleich sind. - Anschlie©¬end sind die Langsnahte mit 5 cm Nahtuberdeckung zu verschwei©¬en. - Nahte und Sto©¬e auf Fehlstellen kontrollieren, gegebenenfalls nacharbeiten und anschlie©¬end mit PVC-Losung WB absichern. 5.3.2 Besondere Bauteile und Ma©¬nahmen Alle Bauteile, die die Abdichtung durchdringen, z. B. Zu- und Ablaufe, Skimmer, Scheinwerfer, Rohre oder dergleichen, werden prinzipiell nur mit Pressflanschen an die Abdichtung unter Beachtung der jeweiligen Herstellervorschrift wasserdicht angeschlossen. Dabei mussen die planabgedrehten Flachen der Festflansch bundig mit der Betonflache liegen. Verankerungen fur Haltestangen, Leitern, Trennseile und anzuschlie©¬endes Einbauteil sollen aus nichtrostendem Stahl bestehen. Verankerungen sind mit Spezial-Tellerankern herzustellen. 5.4 Fugetechnik Trocal Dichtungsbahnen WBV/WBVP bestehen aus PVC-P und konnen nach folgenden Verfahren gefugt werden: - Warmgasschwei©¬en - Quellschwei©¬en - Heizelement-/Heizkeilschwei©¬en - Hochfrequenz nach Planvorfertigung Die ersten drei Verfahren sind fur die Baustellenanwendung geeignet. Hinweis: Kunststoffbahnen ab 1,5 mm Dicke sind im Bereich von T-Sto©¬en die Kanten der mittleren Dichtungsbahnen abzuschragen. 5.4.1 Warmgasschwei©¬en 5.4.1.1 Allgemeines Warmgasschwei©¬en ist da anzuwenden, wo Quellschwei©¬en nicht moglich ist, z. B. in Raumen, die nicht ausreichend fur Quellschwei©¬ungen zu be- und entluften sind. Die Verschwei©¬ungszonen mussen frei von Verunreinigungen sein. Bei verschmutzten Nahtflachen ist eine Reinigung mit warmem Wasser moglich. Falten und Quetschungen im Nahtbereich der Bahn sowie Kreuzsto©¬e sind zu vermeiden. Warmgasschwei©¬ungen sind durch folgende Merkmale gekennzeichnet: - Beide Fugeflachen werden durch gleichma©¬iges Erhitzen in den plastischen Zustand uberfuhrt. - Der Fugedruck wird unmittelbar nach Erreichen des plastischen Zustandes aufgebracht. - Die Schwei©¬geschwindigkeit variiert in Abhangigkeit von der Umgebungstemperatur und der Hei©¬lufttemperatur. Zur Warmgasschwei©¬ung mussen Schwei©¬automaten und Handschwei©¬gerate verwendet werden, welche mit individuell einstellbaren Temperaturreglern ausgerustet sind. Die Bedienungsanleitungen der Geratehersteller sind zu beachten. Die Uberprufung der Nahte kann durch Sichtkontrolle bzw. nach Erkalten der Naht mit einer Prufnadel erfolgen. Achtung: Warmgasschwei©¬ung nicht bei Bahnendicken unter 0,8 mm. Seite 11WBV/WBVP 03/04 5.4.1.2 Ausfuhrung der Warmgasschwei©¬ung . Handschwei©¬ung Die Schwei©¬duse mit Flachschlitz soll eine Breite von 4 cm haben. Die notwendige Schwei©¬temperatur ist einzuhalten und muss vorher an einem Folienmuster beidseitig ermittelt werden. Die Herstellung der Nahtverbindung erfolgt in zwei Arbeitsgangen. Zunachst wird die hintere Nahtkante in 1 bis 2 cm Breite vorfixiert, damit beim anschlie©¬enden zweiten Arbeitsgang keine Hei©¬luft unter der uberdeckenden Bahn entweichen kann. Die Schwei©¬duse des Handschwei©¬gerates wird so in die Uberlappung eingefuhrt, dass beide Nahtflachen gleichma©¬ig erwarmt und mittels einer 4 cm breiten Andruckrolle, die kontinuierlich in Schwei©¬richtung gefuhrt wird, homogen verbunden werden. 5.4.1.3 Ausfuhrung der Warmgasschwei©¬ung . mit Schwei©¬automaten Neuartige Gerate verfugen uber einen automatischen Regler, der Temperaturschwankungen durch Spannungsschwankungen ausgleicht. Die Schwei©¬duse und die Andruckrolle haben eine Breite von > 4 cm. Die Fahrgeschwindigkeit und die Hei©¬lufttemperatur mussen regelbar sein. Der erforderliche Anpressdruck auf die Schwei©¬naht wird im Normalfall erreicht durch ein zusatzliches Auflagegewicht von 7 bis 13 kg. Schwei©¬temperatur und Schwei©¬geschwindigkeit mussen so aufeinander abgestimmt werden, dass im Nahtbereich weder Fehlstellen noch Materialverformungen auftreten. Leistungsabfall durch Stromschwankungen ist, z. B. durch den Einsatz von Stromaggregaten, zu vermeiden. Fur jedes Schwei©¬gerat ist ein eigener Stromkreis erforderlich. Vor Beginn der Schwei©¬arbeiten ist eine Probeschwei©¬ung durchzufuren, um eine einwandfreie Gerateeinstellung zu gewahrleisten. 5.4.2 Quellschwei©¬en 5.4.2.1 Allgemeines Beim Quellschwei©¬en sind die trockenen, sauberen Verbindungsflachen mit Quellschwei©¬mittel anzulosen und unter Druck zu verbinden. Quellschwei©¬en ist auf offenen Baustellen eine zuverlassige und einfache Verbindungsmethode. In geschlossenen Raumen ist die Verwendung von Trocal Quellschwei©¬mitteln bedingt erlaubt (siehe Merkblatt uber den Umgang mit Tetrahydrofuran). Es darf nur unverdunntes Original Quellschwei©¬mittel (THF) verwendet werden. 5.4.2.2 Ausfuhrung der Quellschwei©¬ung Zum Quellschwei©¬en wird das Quellschwei©¬mittel mit einem ca. 5 cm breiten, ungeleimten Flachpinsel, Borstenlange ca. 4 cm, in die Uberdeckung in Langsrichtung eingebracht. Die obere und untere Bahn mussen in einem Zug angelost werden und sollen, zum Beispiel mit der Hand, leicht zusammengedruckt werden. Dabei lasst sich durch leichten Druck mit der Handkante gleichzeitig auch die Schwei©¬breite begrenzen. Das Quellschwei©¬mittel soll nicht uberdosiert werden, damit es nicht hinter der Naht verlaufen beziehungsweise sich nicht ungewollt verteilen kann. Die Verschwei©¬breite soll nach allgemeinen Vorschriften bei mindestens 5 cm Nahtuberdeckung 3 cm betragen. Bei Verlegetemperaturen unter + 5¡Æ C ist das Vorwarmen des Schwei©¬bereiches mit einem Hei©¬luftgerat erforderlich. Warmgasschwei©¬en mit einem Handschwei©¬gerat Schwei©¬automat zur Warmgasschwei©¬ung Seite 12WBV/WBVP 03/04 5.4.2.3 Nacharbeiten Sollten trotz gro©¬ter Sorgfalt durch widrige Umstande Nahtkanten leicht abstehen, so mussen diese mit einem Handschwei©¬gerat (siehe Warmgasschwei©¬en) nachgearbeitet werden. 5.5 Prufungen der Nahtverbindungen Prufungen der Nahtverbindungen sind gema©¬ DIN 18195, Teil 3 durchzufuhren mit Hilfe der: - Reissnadelprufung - Anblasprufung - Optischen Prufung - Vakuumprufung 5.5.1 Reissnadelprufung Zur Prufung von Langs- und Quernahten ist die Reissnadel unter leichtem Druck entlang der Nahtkante zu fuhren. An Fehlstellen trennt die Nadelspitze die uberlappenden Bahnen deutlich voneinander. Fehlstellen sind zu markieren und mit einem Warmgas-Handschwei©¬gerat auszubessern. 5.5.2 Vakuumprufung Diese Prufung wird vorzugsweise an T-Sto©¬verbindungen mit einem Vakuumprufgerat angewendet. Es arbeitet mit einem Unterdruck, wobei die Qualitat der Schwei©¬verbindungen zugleich auf Festigkeit und Dichtigkeit uberpruft wird. Fehler in bezug auf Dichtigkeit und Festigkeit werden mit Sicherheit erkannt. Bei der Vakkuumprufung wird eine durchsichtige Prufglocke auf die Naht- oder Sto©¬verbindung aufgesetzt, und die sich in der Glocke befindliche Luft abgesaugt, so dass ein Unterdruck entsteht. Die Prufglocke weist am Rand einen Anpress-Dichtring aus Kunstkautschuk auf, damit ein luftdichter Abschluss zwischen Prufglocke und Dichtungsschicht gewahrleistet ist. Der Unterdruck soll - 0,2 bis - 0,3 bar betragen. Die Prufung gilt als bestanden, wenn sich der Unterdruck aufbauen und uber einen bestimmten Zeitraum halten lasst. Zur besseren Erkennung von Undichtigkeiten kann die Nahtkante mit einer farbigen Seifenlauge eingestrichen werden. Im Falle einer Undichtigkeit entstehen deutlich sichtbare Seifenblasen. Anschlie©¬end ist die Bahnenoberflache grundlich zu reinigen (z. B. mit Sika Trocal Cleaner L 100 oder Alkohol). Vakuumprufung mit einer Prufglocke Seite 13WBV/WBVP 03/04 Reissnadelprufung von Langs- und Quernahten Nachbearbeitung mit einem Handschwei©¬gerat 5.6 Absichern der Naht- und Sto©¬kanten Bei allen mit THF geschwei©¬ten Nahten sind die Kanten mit PVCLosung abzusichern. Durch das Absichern wird eine optimale Fugetechnik erreicht. Die PVC-Losung ist mittels PE-Flaschen mit auswechselbaren Ausflussrohrchen aufzubringen. PVC-Losung auf Konsistenz prufen (vor Gebrauch ist die PVC-Losung kraftig aufzuruhren)! Falls erforderlich verdunnen und gut vermischen! PVC-Losung soll in der Vertikalen maximal 5 cm nachflie©¬en. Absichern der geschwei©¬ten Nahte mit PVC-Losung Seite 14WBV/WBVP 03/04 6. Detailausbildungen 6.1 Beckenrander Bei neuen Rinnenkopfen werden die Trocal Dichtungsbahnen im Bereich der Aussparungen zwischen Trocal zwei Schutzlagen L 205/TS eingebettet und verlegt. Zur Aufnahme der keramischen Rinnensteine ist im Beckenrand eine entsprechende Aussparung vorzusehen. Bei Innenbadern wird der obere Rand der Dichtungsbahnen an die Bodenabdichtung der Feuchtraumisolierung angeschlossen. Die optimale Ausfuhrung eines Beckenrandes erfolgt durch eine .Finnische Rinne¡° bzw. einer Uberlaufrinne. Dabei reicht bei diesem Uberflutungssystem der Wasserstand bis zur Beckenoberkante. Grundsatzlich sollen die Beckenrander als selbststandige Bauteile ausgefuhrt werden. Die Auskleidung von Finnischen Rinnen, Zuricher Rinnen oder ahnliche werden zusammen mit der anschlie©¬enden Bodenabdichtung (Feuchtraumisolierung) ausgefuhrt. 6.2 Anschlusse, Durchdringungen Das Anschlie©¬en von Bauteilen, die die Abdichtung durchdringen, erfordert besondere Sorgfalt. Die Verbindung der Abdichtung mit Armaturen erfolgt durch Einpressung zwischen 2 Flanschen, Festund Losflansch. So werden alle durchdringenden Bauteile wie z. B. Zu- und Ablaufe, Skimmer, Scheinwerfer, Rohre oder dergleichen, prinzipiell nur mit Pressflanschen an die Abdichtung unter Beachtung der jeweiligen Herstellervorschrift wasserdicht angeschlossen. Es werden handelsubliche Einbauteile verwendet, die fur den Anschluss an PVC-weich-Bahnen geeignet sind. Der Festflansch muss bundig mit der Auskleidungsebene liegen, wasserdicht mit dem weiterfuhrenden Rohr verschwei©¬t sowie planeben abgedreht sein und mindestens 6 Sacklocher oder wasserdicht verschwei©¬te Stehbolzen aufweisen. Es werden Senkkopf-, Imbus-Schrauben bzw. Schraubenmuttern verwendet. Der Losflansch muss ebenfalls planeben abgedreht und biegesteif sein. Im Bereich der Flansche wird die Dichtungsbahn lose verdoppelt. Es durfen keine Nahte und Sto©¬e innerhalb der Pressung liegen. Mitgelieferte oder andere Dichtungen sind auf Vertraglichkeit mit Trocal Dichtungsbahnen zu prufen. Nach Abschluss der Abdichtungsarbeiten sind alle Schrauben an den Einbauteilen gleichma©¬ig nachzuziehen. Alle Stahlteile wie Verankerungen fur Haltestangen, Leitern, Trennseile und andere anzuschlie©¬ende Einbauteile sollen aus nichtrostendem Stahl bestehen. Verankerungen sind mit Spezial-Tellerankern herzustellen. Alternativ konnen Einbauteile aus PVC unmittelbar mit der Abdichtung verschwei©¬t werden. Dazu ist ein mindestens 3 cm breiter Anschwei©¬rand erforderlich. Finnische Rinne, Uberflutungssystem Bauwerksfugen konnen mittels Trocal Verbundblech, Zuschnitt > 20 cm uberbruckt werden. Die Bleche dienen als Stutz- und Schutzmembrane fur die Dichtungsbahnen Seite 15WBV/WBVP 03/04 6.3 Rutschsicherheit Trittflachen von Treppen und Standstufen werden zur Erhohung der Rutschsicherheit mit Trocal Dichtungsbahnen WBVP belegt. Bei Sportbecken konnen zusatzlich auch die Wendeflachen vollstandig mit WBVP belegt werden. Die Wendemarkierungen (nach FINA-Norm) werden ausgeschnitten, mit WBP schwarz mittels Unterlegstreifen aus Tauchstreifen 1,0 mm eingeschwei©¬t und mit PVC-Losung abgesichert. Eine Vorfertigung der gesamten Wendeflache wird empfohlen. Bodenflachen von Nichtschwimmerbecken oder ahnliche sind mit Trocal Dichtungsbahnen WBVP abzudichten. Die maximale Neigung soll 10 % nicht ubersteigen. Die Bahnen werden stumpf gesto©¬en verlegt und erhalten zum Verschwei©¬en einen Streifen von ca. 10 cm Zuschnitt aus 0,8 mm Tauchstreifen unterlegt. 6.4 Tauchstreifen Abmessungen und Anordnungen der Tauchstreifen sollten den internationalen Wettkampfbestimmungen der FINA-Norm entsprechen. Die Streifen werden nach Schnurschlag auf die fertige Auskleidung vollflachig aufgeschwei©¬t bzw. in die Auskleidung eingearbeitet. Alle Nahte und Sto©¬e sind zur Vermeidung von Blasen unter der Verdoppelung mit PVC-Losung abzusichern. Leitstreifen in Nichtschwimmerbecken, die mit WBVP ausgekleidet sind, werden unter Verwendung von Tauchstreifen, 0,8 mm, mit WBP schwarz eingearbeitet. 6.5 Entluftung (Bitte unbedingt beachten, um eventuelle Faltenbildungen zu vermeiden). Um beim Fullen des Beckens mit Wasser das Entweichen von evtl. eingeschlossenen Luftresten hinter der Auskleidung zu ermoglichen, ist es erforderlich, am oberen Rand je eine oder zwei Abdeck- Platten oder ahnliches fehlen zu lassen und diese nach dem Fullen des Beckens zu erganzen. Eine andere Moglichkeit besteht darin, am oberen Beckenrand einige Schwei©¬nahtenden zunachst beim Befullen offenzulassen. Erst wenn der Wasserstand fast so hoch ist wie die Wandnahte verschwei©¬t wurden, konnen alle Nahtenden zugeschwei©¬t werden. Die Fullung muss moglichst langsam erfolgen. 6.6 Dehnungsfugen Dehnungsfugen in der Unterkonstruktion werden mit einem Streifen aus Trocal Verbundblech, Zuschnitt ca. 20 cm, abgedeckt und einseitig mit Spreiznieten, Abstand ca. 20 cm, befestigt. Die Sto©¬e der Verbundbleche sind mit einem 10 cm breiten Tauchstreifen, 0,8 mm dick, abzudecken, im Sto©¬bereich bleiben ca. 2 cm unverschwei©¬t. Anordnung von Tauchstreifen (gema©¬ FINA-Norm) SCHNITT DETAILPUNKT -aa b DETAILPUNKT -b- GRUNDRISS Sto©¬ bei Trocal WBVP Tauchstreifen Tauchstreifen auf Trocal WBV 21.00 2.50 25 25 50 1.00 1.75 1.75 2.50 50.00 2.00 25 25 60 Seite 16WBV/WBVP 03/04 7. Inbetriebnahme und Wartung Allgemeine Hinweise zur Wasser- und Beckenpflege von PVC-P Schwimmbecken. 7.1 Umwelteinflusse Bakterien, Pilze und Algen sind ein wichtiger Bestandteil in unseren naturlichen Gewassern, die die Qualitat des Wassers ma©¬geblich beeinflussen. Das Gleichgewicht des Wassers wird auf naturliche Weise, z. B. durch die Flie©¬geschwindigkeit, Filterung durch den Gewasserboden und Anreicherung mit Sauerstoff durch Verwirbelung erreicht. Ein Ungleichgewicht fuhrt zur Trubung des Wassers und schleimigen Belagen. Um dies im Beckenwasser zu vermeiden ist eine physikalische und chemische Behandlung des Wassers notwendig. 7.2 Physikalische Behandlung 7.2.1 Filterung Im Filter werden alle groben Fremdstoffe, die aus der Umwelt und durch die Badenden eingebracht werden, zuruckgehalten. Bei der Wahl des Filters spielt die Art des Filters, seine Leistungsfahigkeit und die Filtergeschwindigkeit eine wichtige Rolle. Der Filter muss durch eine Ruckspulung periodisch gereinigt werden. Die Haufigkeit der Reinigung richtet sich nach der Belastung des Wasser. Bei privaten Becken soll spatestens nach einer Woche, unter Einhaltung der Reinigungsweise durch den Hersteller, eine Ruckspulung erfolgen. 7.2.2 Wasserumwalzung Durch die Umwalzung des Beckenwassers wird eine gleichma©¬ige und ausreichende Verteilung der Pflegemittel im Becken sichergestellt. Dies ist notwendig, um eine Vermehrung von Algen und Mikroorganismen vorzubeugen. Die Wasserqualitat hangt stark von der Umwalzgeschwindigkeit ab. Eine vierstundige Umwalzleistung des gesamten Beckens ist als minimale Leistung anzusehen. Bei der Auswahl der Filter- und Umwalzanlage wenden Sie sich bitte an Hersteller dieser technischen Anlagen. 7.3 Chemische Behandlung Um ein gesundheitlich unbedenkliches Badewasser uber lange Zeitraume zu gewahrleisten, ist eine kontinuierliche Desinfektion des Wassers notwendig. Eine Uberwachung der Konzentration ist wichtig, um eine temporare Verkeimung des Wassers auszuschlie©¬en. Es stehen unterschiedliche Desinfektionsmoglichkeiten zur Auswahl. Bei der Wahl des richtigen Mittels und der Anwendung lassen Sie sich am besten durch ihren Schwimmbadbauer beraten. 7.3.1 Natriumhypochlorit (Chlorbleichlauge) Dieses Verfahren stellt die wohl alteste Chlorungsmethode dar. Bei der Verwendung von Natriumhypochlorit muss berucksichtigt werden, dass deren Gehalt an Aktivchlor (max. 12,5 %) innerhalb kurzer Zeit betrachtlich abnimmt, der pH-Wert des Wassers bedingt durch die hohe Alkalitat der Lauge durch zusatzliche Saure korrigiert werden muss und der Umgang mit dieser atzend wirkenden Lauge ein Sicherheitsrisiko fur das Personal darstellt. 7.3.2 Calciumhypochlorit Calciumhypochlorit . als Granulat . enthalt mind. 65 % wirksames Chlor und ist im Gegensatz zu Natriumhypochlorit lagerstabil. Es enthalt betrachtliche Mengen an Calcium, die zu einer unerwunschten Aufhartung des Wassers fuhren und deshalb nur fur weiches Wasser geeignet ist. Bei Anwendung erhoht es den pHWert im Schwimmbeckenwasser. Nicht mit anderen Chemikalien vermischen! 7.3.3 Chlor-Ozon-Verfahren Ozon ist ein sehr starkes Oxidationsmittel, darf wegen seiner Giftigkeit aber nur innerhalb der Umwalzanlage und nicht im Schwimmbeckenwasser eingesetzt werden. Die Verwendung von Ozon ersetzt nicht die Zugabe eines Desinfektionsmittels . Chlor . fur das Badebeckenwasser. Die zusatzliche Verwendung von Ozon in der Aufbereitungsstrecke totet Keime wirksam ab und oxidiert wasserlosliche, organische Verschmutzungsstoffe, so dass die Chlorzehrung im Beckenwasser gesenkt und die Wasserqualitat verbessert werden kann. Seite 17WBV/WBVP 03/04 7.3.4 Brom Brom ist wie Chlor ein Halogen und wird in sogenannten Brom- Stiks (Tabletten) angeboten. Vorteile des Broms: Brom enthalt ca. 30 % Chlor. Anders als die Chloramine (gebundenes Chlor) sind Bromamine geruchslos, reizen die Schleimhaute nicht. Die Desinfektionswirkung von Brom hangt nicht so stark vom pH-Wert ab. Nachteilig hingegen ist die geringe Oxidationswirkung, der hohere Preis und die atzende Wirkung des elementaren Broms. 7.3.5 Chlorierte Isocyanurate (stabilisierte Chlorprodukte) Die Chlorisocyanurate sind feste Chlorverbindungen in Granulatoder Tablettenform. Vorteil: hoher Gehalt an wirksamem Chlor (56 - 90 %), Bestandigkeit, leichte und sichere Handhabung sowie keine pH-Wertveranderungen des Wassers. Nachteil: die organische Tragersubstanz beeinflusst bei hoherer Konzentration (ab ca. 40 mg/Liter) die Keimtotungsgeschwindikeit des Chlors, so dass zum Ausgleich hohere Chlorgehalte (0,6 - 1,0 mg/Liter) im Beckenwasser aufrecht erhalten werden mussen. Damit besteht die Gefahr, dass die Schwimmbeckenauskleidung ausbleicht. 7.3.6 Aktivsauerstoff Sauerstoffabspaltende Verbindungen, wie z. B. Wasserstoffperoxid werden als Oxidations- bzw. Desinfektionsmittel eingesetzt. Die Oxidations- bzw. Desinfektionswirkung bleibt nur kurz nach Zusatz des Mittels erhalten. Ein beigemischtes Algizid aktiviert die Desinfektionswirkung. Bei Aktivsauerstoff in Tablettenform kann jederzeit Chlor zugegeben werden. Dagegen neutralisiert sich Wasserstoffperoxid und Chlor gegenseitig! Fazit Achten Sie darauf, dass die notwendigen Desinfektionsmittelmengen gema©¬ den Herstellerangaben eingesetzt werden. Bei sachgema©¬er Handhabung stellt die Chlorung nach wie vor ein fur die Aufbereitung und Desinfektion ausgezeichnetes Verfahren dar, das nicht so ohne weiteres zu ersetzen ist. Bei chlorhaltigen Produkten soll der Gehalt an freiem, wirksamem Chlor zwischen 0,3 und 0,6 mg pro Liter Wasser liegen. Der Wert ist stark pH-Wert-abhangig. Schwimmbadwasser, das nach .Chlor¡± riecht, enthalt nicht zuviel, sondern zuwenig freies Chlor und kann zu Schleimhaut- und Augenreizungen fuhren. Deshalb darf der Gehalt an gebundenem Chlor (Chloramine) 0,2 mg/Liter Wasser nicht uberschreiten. Wenn das Schwimmbadwasser .umkippt¡±, hilft in vielen Fallen eine Sto©¬chlorung. Eine Faustregel: Eine 20-g-Tablette (schnellloslich, pro m3 Wasser). Bitte streuen oder werfen Sie keine Desinfektionsmittel in Granulat- oder Tablettenform direkt ins Beckenwasser und vermeiden Sie standige Uberdosierungen, da sonst Verfarbungen oder Ausbleichungen auftreten konnen. Achten Sie bei der Verwendung von chlorhaltigen Desinfektionsmitteln darauf, dass es sich um metallfreie Mittel handelt. Im Handel sind auch Chlor-Produkte beziehbar, die z. B. Kupfer enthalten. Diese konnen zu Verfarbungen der Folie fuhren, die in den meisten Fallen nicht wieder entfernt werden konnen. 7.4 Flockung Im Wasser unsichtbar verteilte, mikroskopisch kleine Schmutzstoffe (Bakterien, Keime, Korperfette, Kosmetika usw.) konnen durch hochwirksame Filter (ausgenommen Kieselgurfilter) nur unvollstandig zuruckgehalten werden. Setzt man dem Wasser vor dem Filter regelma©¬ig sogenannte Flockungsmittel zu, verbleiben diese im Filterbett. Die Wirkungsweise von Flockungsmitteln ist stark pH-Wert-abhangig. Bei nicht sachgerechter Anwendung kann es zu einer Nachflockung im Beckenwasser kommen, die sich durch Verfarbung und schlimmstenfalls starke Eintrubung des Wassers zu erkennen gibt. Flockungsmittel konnen nur bei Sandfilteranlagen eingesetzt werden. Seite 18WBV/WBVP 03/04 7.5 Beckenwasser Die Zusammensetzung des Beckenwassers hat gro©¬en Einfluss auf die Wahl des Pflegemittels. Beckenwasser, das Eisen und/oder Mangan enthalt, kann zu Wasserverfarbungen . von Grunstich jedoch klar, uber schmutzigbraun bis fast schwarz . und Trubungen fuhren. Damit die unerwunschten Metallhydroxide moglichst vollstandig entfernt werden, sollte wie folgt vorgegangen werden: 1. Sto©¬chlorung, um alles Eisen und Mangan zu oxidieren; 2. Einstellen des pH-Wertes auf 7,0 - 7,4; 3. Ausflocken der Hydroxide bei laufender Filteranlage. Nach ca. 3 Tagen ruckspulen. Haufig findet man im Brunnenwasser einen hohen Eisengehalt. Bei erhohtem Kupfergehalt des Beckenwassers (z. B. durch Korrosionen) kann es zu schwarzen Flecken auf der Schwimmbeckenauskleidung, schwarzen Verfarbungen auf Anlagenteilen oder im Extremfall zur Grunfarbung blonder Haare fuhren. Kupfer kann wie folgt aus dem Beckenwasser filtriert werden: 1. pH-Wert auf 7,5 - 7,7 einstellen; 2. Flockmittel zugeben, ca. 48 Stunden umwalzen und anschlie©¬end ruckspulen; 3. pH-Wert wieder auf 7,0 - 7,4 einstellen. Eventuell muss dieser Vorgang wiederholt werden. Das Kupfer ist dann entfernt, wenn das Ruckspulwasser nicht mehr grunblau verfarbt ist. 7.6 Algizide An schlecht durchstromten Stellen, bei unregelma©¬iger Wasserpflege, hohem Gehalt an Kohlendioxyd und Phosphaten sowie Warme des Wassers, aber auch bei schwuler Witterung oder nach Gewitterregen kann es zu einer Veralgung des Wassers kommen. Neben hasslichen, grunen Belagen an Wand und Beckenboden sind Algen auch eine Unfallgefahr, wenn sich glitschige Belage auf Treppen und Einstiegsleitern bilden. Zur Vorbeugung gegen Algenbefall eignen sich z. B. sogenannte Quats (quaternare Ammoniumverbindungen). Quats sind chlorvertraglich. Algenbekampfung: Algen sollten mit einer weichen Burste entfernt, der pH-Wert sollte auf 7,0 - 7,4 eingestellt und ein Chlorsto©¬ durchgefuhrt werden. Anschlie©¬end doppelte Dosiermenge Algizid zugeben. 7.7 pH-Wert Regelung Die verschiedenen Aufbereitungsma©¬nahmen sowie Korrosion, Kalkabscheidungen, Flockung, Desinfektionswirkung des Chlors und Wohlbefinden der Badenden sind vom pH-Wert abhangig. Der ideale Bereich liegt zwischen 7,0 und 7,4. Beachten Sie bitte, dass Storungen oftmals vom pH-Wert verursacht werden. Deshalb ofters kontrollieren. Bei einem pH-Wert von 7,0 reichen 0,3 mg freies Chlor/Liter, bei einem pH-Wert von 7,4 ca. 0,6 mg freies Chlor/Liter aus, um das Wasser keimfrei zu halten. Grundsatzlich sind die jeweiligen Bedienungsanleitungen der Herstellerfirmen fur Wasseraufbereitungsanlagen zu beachten. 7.8 Frischwasserzusatz Auch im bestgepflegten Schwimmbecken reichern sich allmahlich Salze (Chloride, Sulfate, Nitrate, Calcium) an, die weder durch Filtration noch auf chemischem Wege entfernt werden konnen. Um mogliche Storfalle auszuschlie©¬en . Korrosion an Metall- oder Betonteilen, gesundheitliche Gefahrdung, Eintrubung des Wassers, Kalkausfallungen, Verklebung des Filters . sollte ein Teil des Beckenwassers regelma©¬ig durch Frischwasser ersetzt werden. Bei privaten Schwimmbecken ca. 3 - 5 % des Beckeninhaltes pro Woche. 7.9 Hartestabilisierung Bei Wasser mit einer Harte von mehr als 15 TH oder dH besteht auch bei Einhaltung des pH-Bereiches die Gefahr der Ausfallung und Ablagerung von Kalk. Die Folgen sind rauhe Oberflachen, Wassertrubungen, Funktionsstorungen durch verbackene Filter und Energieverluste im Warmeaustauscher. Durch einmalige Zugabe eines Hartestabilisators, entsprechend der Wasserharte und -menge, wird eine Stabilisierung der im Wasser vorhandenen Hartebildner erreicht. Ebenso werden Metallionen gebunden und somit metallische Ablagerungen verhindert. Seite 19WBV/WBVP 03/04 7.13 Reinigungswerkzeuge Zur taglichen Unterhaltspflege sind Putzlappen, Schwamm und weiche Bursten zugelassen. Der Boden lasst sich mit halb- oder vollautomatischen Bodensaugern sowie Bodenbursten reinigen. Werden zur Hauptreinigung Hochdruck- oder Dampfreiniger eingesetzt, darf nicht zu dicht und nur gro©¬flachig mit gefachertem und nicht mit gebundeltem Strahl gereinigt werden. Ortliche Uberhitzungen und zu langes Reinigen auf einer Stelle sind unbedingt zu vermeiden. Reinigungswerkzeuge und Hilfsmittel nur uber den Fachhandel beziehen. Drahtbursten, Stahlwolle oder andere scharfe Werkzeuge nicht zur Reinigung einsetzen. 7.14 Urlaubspflege Vor einer langeren Abwesenheit sollte das Schwimmbadwasser .prapariert¡± werden, um es keimfrei und klar zu halten. Dazu eignen sich Desinfektionsmittel mit langanhaltender Wirkungsdauer. Die Umwalzung des Beckenwassers kann reduziert werden. Der Beckeninhalt sollte jedoch mindestens 1 x taglich umgewalzt werden. 7.15 Uberwinterung Wir empfehlen, Freischwimmbecken uber den Winter gefullt zu lassen. So ist die Becken-Auskleidung Witterungseinflussen sowie Verschmutzungen weniger ausgesetzt. Auch werden Verfarbungen durch Laub vermieden. Die Zugabe von Uberwinterungsmitteln erleichtert nicht nur die Fruhjahrsreinigung, sondern beeintrachtigt auch das Algenwachstum und die Ablagerung von Kalk. Die Beckenwande konnen gegen Eisschub durch Holzbohlen, Eisdruckpolster usw. geschutzt werden. Durch eine Abdeckung des Beckens wird einer Verschmutzung aus der Atmosphare und durch Laubfall vorgebeugt. Wasserleitungen im Au©¬enbereich entleeren. 7.16 Wasserkontrolle Prufen Sie in den ersten vier Wochen nach Inbetriebnahme Ihres Schwimmbeckens mehrmals pro Woche den pH- und Chlorwert. Danach sollte mindestens einmal wochentlich kontrolliert werden. Zur Wasserkontrolle stehen einfach zu bedienende und dennoch exakte Ergebnisse liefernde gerate bzw. Testsets zur Verfugung. Diese sind im Fachhandel erhaltlich 7.10 Wassertemperatur Je hoher die Wassertemperatur, um so gro©¬er ist der Verbrauch an Desinfektionsmitteln. Eine Dauerwassertemperatur von 30¡Æ C darf nicht uberschritten werden. 7.11 Grundreinigung Nach Abbursten und Abspritzen der Schwimmbecken-Auskleidung erfolgt die Grundreinigung mit saurehaltigen Mitteln, um fest anhaftenden Kalk zu entfernen. In hartnackigen Fallen ist der Einsatz alkalischer Mittel notwendig. Die Reihenfolge . erst saubern, danach alkalischer Reiniger . ist unbedingt einzuhalten. Grundlich Nachspulen mit klarem Wasser und das Schwimmbecken kann wieder gefullt werden. Als zusatzliche Vorbeugung gegen Algenbefall konnen Beckenwande und -boden vor dem Befullen mit einer Algizidlosung eingestrichen werden. Unbedingt Herstellerangaben hinsichtlich Anwendung, Handhabung und Dosierung beachten. 7.12 Unterhaltsreinigung Zur laufenden Unterhaltsreinigung eignen sich schwach alkalische Allzweckreiniger und Neutralreiniger. Sie losen Korperfette und Oberflachenverschmutzungen. Im Anschluss an die Reinigung ist grundlich mit Wasser nachzuspulen. Sowohl fur die Grund- als auch fur laufende Reinigung durfen nur Mittel verwendet werden, die fur Sika-Trocal Schwimmbecken- Auskleidungen geeignet sind. Anwendung, Konzentration und Einwirkzeit sind den jeweiligen Herstellervorschriften zu entnehmen und genauestens einzuhalten. Keinesfalls durfen Haushaltsreiniger, Scheuer- und Losungsmittel Anwendung finden. Generell sollte darauf geachtet werden, dass nur wenig Reinigungsmittel ins Beckenwasser gelangt. Reinigungsmittel verschlechtern die Wasserqualitat und konnen zu Schaumbildung fuhren. Seite 20WBV/WBVP 03/04 7.17 Hilfreiche Tipps Problem Was ist zu tun? Trubes Wasser - pH-Wert auf 7,0 - 7,4 einstellen - Sto©¬chlorung durchfuhren* - Flockung bei Sandfiltern Glitschige Boden und - pH-Wert uberprufen Wande, Algenansatze - Reinigung mit Burste - Sto©¬chlorung durchfuhren* - doppelte Dosiermenge Algizid zugeben Unangenehmer Chlorgeruch - Chlorgehalt im Wasser uberprufen - pH-Wert uberprufen - Sto©¬chlorung durchfuhren* - Filterruckspulung Kalkausfallungen - mit saurem Reiniger entfernen - Hartestabilisator zugeben Fleckenbildung bei - pH-Wert auf 7,0 - 7,4 einstellen Polyesteruntergrund - Sto©¬chlorung durchfuhren* (meist grau-schwarz) - Chlorgehalt auf 0,5 mg/l einstellen Wei©¬e oder graue - pH-Wert uberprufen Verschleimung - Sto©¬chlorung durchfuhren* - Reinigung mit Burste - Flockung bei Sandfiltern - kontinuierliche Filterung - Filterruckspulung Gefarbtes Wasser, - pH-Wert uberprufen grunes Wasser, - Sto©¬chlorung durchfuhren* gelbes oder schwarzes - kontinuierliche Filterung Wasser - Flockung bei Sandfiltern - Wande und Boden absaugen Augenreizungen - pH-Wert auf 7,0 - 7,4 einstellen - Sto©¬chlorung durchfuhren* Korrosionserscheinungen - pH-Wert auf 7,0 - 7,4 einstellen Hautreizungen - pH-Wert auf 7,0 - 7,4 einstellen *Sto©¬chlorung: eine schnelllosliche Chlortablette 20 g pro m3 Wasservolumen, evtl. in 3-4 Tagen wiederholen. Seite 21WBV/WBVP 03/04 7.18 Hinweise Der direkte Kontakt von Bitumen, Teer, technischen Olen und Fetten, Losungsmitteln, Farbanstrichen usw. mit der Schwimmbeckenabdichtung muss vermieden werden. Vorsicht beim Einsatz von Gummimaterialien (z. B. Gummistiefel, -schuhe, -schlauche, -kabel usw.) zu Reinigungszwecken. Langere Kontaktzeiten, insbesondere bei direkter Sonneneinstrahlung, konnen zu Verfarbungen fuhren. Wenn Sie unsicher sind, wie Sie das Becken reinigen und pflegen sollen, wenden Sie sich bitte an den Hersteller oder Vertreiber des jeweiligen Pflege- und/oder Reinigungsmittels. 7.19 Informationspflicht Der Verarbeiter von Trocal Dichtungsbahnen WBV und WBVP ist verpflichtet, den Bauherren uber alle Punkte, die das Material, die Inbetriebnahme, Reinigung und spatere Wasserpflege betreffen, zu informieren. Ein Original-Etikett der verwendeten Charge muss der Verarbeiter zu seinen Unterlagen nehmen und fur die Garantiedauer aufbewahren. Achtung Je Becken immer nur eine Charge verwenden! Seite 22WBV/WBVP 03/04 8. Ausrustung 8.1 Zubehor aus dem Sika Trocal Lieferprogramm Das vollstandige Lieferprogramm ist den gultigen Preislisten zu entnehmen. Nachfolgend sind nur die Produkte aufgefuhrt, die bei Dichtungsbahnen Trocal WBV und WBVP im Schichtenaufbau und bei Detaillosungen erforderlich sind: - Trocal Quellschwei©¬mittel - Sika Trocal PVC-Losung - Sika Trocal Verbundblech - Trocal Schutzlage L 205/TS - Trocal Schutzvlies P 8.2 Gerate - Schlagbohrmaschine mit Widia-Bohrer 5 mm bzw. 5,5 mm Durchmesser, - Warmeluftgeblase (Industriefohn), (s. Bezugsnachweis), - Locheisen 3,5/5/6/8/10/12 und 16 mm Durchmesser, - Lochzange 3,5 und 5 mm Durchmesser. 8.3 Werkzeuge usw. Baustellenwerkzeug - Schneidbrett ca. 0,25 x 1,80 m - Zollstock - Stahllineal 1,00 m - Stahlwinkel 90¡Æ - Folienmesser - Folienschere - Flachpinsel ca. 4 cm - Plastikflasche 250 oder 500 ccm (DIN 5090), - Verlangerungskabel 220 V - Kabeltrommel mit Verteiler - Kunststoffbecher 70 Durchmesser, auf Holzplatten 15 x 15 cm - Abfalltonne - Eimer - Besen 8.4 Hilfsstoffe - PUR-Kleber (Fugenmasse): SikaBond T1/T2 mit Primer - Hammerschlagnieten (Spreiznieten) 5/16,5 oder 26,5 mm - Zellstoff - Sika Trocal Cleaner L 100 - Polyethylenschlauch, getrockneter Sand - Schutzhandschuhe (losungsmittelbestandig) - Schutzbrille Seite 23WBV/WBVP 03/04 Sika Trocal GmbH Mulheimer Str. 26 D-53840 Troisdorf Tel. +49 2241-85-03 Fax +49 2241-85-3144 www.sika-trocal.com info@sika-trocal.com VLA-Trocal WBV/WBVP-D-03/2004 3zack Werbeagentur